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Eschede Zug 884 (Film)

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Eschede – Zug 884 ist ein Dokumentarfilm zum ICE-Unglück von Eschede von Raymond Ley. Am 3. Juni 1998 entgleiste um 10.59 Uhr ein ICE mit 287 Reisenden in der Nähe des niedersächsischen Ortes und am Bahnhof Eschede im Landkreis Celle, auf der Bahnstrecke Hannover–Hamburg. Dabei starben 101 Menschen und 88 Personen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. 884 war die offizielle Zugnummer im Fahrplan für diesen ICE von München nach Hamburg.


Regie: Raymond Ley

Kamera, Schnitt: Chris Rowe, Dirk Heuer, Christoph Neubert

Inhalt[Bearbeiten]

Der Film rekonstruiert den Ablauf des ICE-Zugunglücks mit Archiv-, Trick-, Dokumentar- und Spielsequenzen.

Dabei werden zwei Schwerpunkte gesetzt: aus der Erinnerung weniger überlebender Reisender wird deren Erleben zur Rekonstruktion des Gesamtgeschehens genutzt. Dabei geht der Zuschauende den Weg mit vom ersten Wagen am Zug entlang ganz allmählich bis zum Zentrum der Zerstörung an der Brücke.

Der zweite Schwerpunkt ist die Frage der Vorhersehbarkeit und Vermeidbarkeit des Materialdefekts an dem Radsatz im ersten Wagen. In einigen Beiträgen von Bahnmitarbeitern wird immer wieder gefragt, ob man heute noch beurteilen kann, ob der Unfall zum damaligen Zeitpunkt wirklich vermeidbar gewesen wäre.

Besetzung, Darstellende[Bearbeiten]

(Die interviewten Originalpersonen werden in Spielszenen von Schauspielern nachgespielt)

Harald Korb
Bernd Tauber
Sigrid Waldenberg
Natascha Bub
Heinrich Löwen
Jockel Tschiersch
Jens Hager van der Laan
Peter von Strombeck
Heinke Freiling
Hannah Schröder
Jörg Dittmann
Burkhard Schmeer
Hans Gehring
Henning Peker
Dieter Buntrock
Bruno Apitz
  • und 80 Feuerwehrleute aus Eschede und
  • mehr als 50 Helfer, Ärzte und Sanitäter, die am 3. Juni 1998 selbst vor Ort waren.

Making of, Hintergründe und Interpretationen[Bearbeiten]

Autor und Regisseur Ley hat über zwei Jahr recherchiert, mehr als 100 Zeitzeugen kontaktiert und schließlich mehr als 50 Interviews für den Film aufgenommen. Durch die Einbeziehung vieler Beteiligter wird der Film von einem hohen Maß an Übereinstimmung in der Beurteilung seiner Wirklichkeitsnähe getragen.

Relevanz, Kritik[Bearbeiten]

Die Zugkatastrophe ist auch 10 Jahre danach in Deutschland noch nicht wirklich verarbeitet. Der Film erlaubt den Zuschauenden verschiedene Zugänge zum Geschehen und seinen Hintergründen: aus der Sicht von Opfern und Helfern, die sich im Lauf der Jahre nur wenig verändert; Verständnis für die technischen Abläufe der Zugwartung.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen, Literatur[Bearbeiten]

Netzverweise[Bearbeiten]

  • Eschede Zug 884. Sendung der ARD, Freitag, 30. Mai 2008, 21.45 Uhr (Wiederholungen: 31.05.2008, 23:15 bei Phoenix und am 03.06.2008, 21:45 bei N 3


Filmkritiken[Bearbeiten]


Produktionsland
D
Erscheinungsjahr
2008
Länge
90 Minuten