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Wehrmachtskanister

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Wehrmachtskanister
Kanister französischer Bauart

Der Wehrmachtskanister hatte ein Fassungsvermögen von 20 Litern und war ursprünglich eine Erfindung der Italiener für Operationen in Afrika, die insbesondere dem Transport von Kraftstoff oder Wasser darin diente. Etwa um 1937 übernahm die deutsche Wehrmacht diese Bauart. Charakteristisch sind die drei Handgriffe. Mit ihnen konnte ein Kanister von einer Person am mittleren Griff getragen werden, von zweien an den äußeren Griffen, oder auch vier (leere) Kanister von einer Person. Dazu kamen kreuzförmige Sicken (Einkerbungen) an den Seiten, die eine Ausdehnung des Kanisterinhaltes zuließen. Diese Sicken existierten in zwei verschiedenen Anordnungen: einfache Kreuze und eine Art Kreuz mit einem Viereck in der Mitte. Hinzu kam ein einfacher, schnell zu öffnender Bügelverschluss anstelle eines Schraubverschlusses. Ein weiterer Vorteil der Konstruktion war, dass sich im Kanister bauartbedingt immer eine Luftblase bildete, was dazu führte, dass die Kanister sich in Gewässern an der Oberfläche halten konnten und dass der Inhalt bei Wärmeausdehnung nicht auslief.

Die Briten verwendeten im Zweiten Weltkrieg zunächst einfache rechteckige Kanister, die im Falle der 2-(Imperial-) Gallonen-Ausführung (9 Liter) aus stabilem gepresstem Stahl bestanden, während die größere 4-Gallonen(= 18Liter)-Ausführung nur aus dünnem Blech bestand und meist aus Produktionsstätten in der Dritten Welt stammte. Als die Briten in Afrika auf die Wehrmachtskanister stießen, erkannten sie schnell die Vorteile und verwendeten immer häufiger erbeutete Wehrmachtskanister anstelle ihrer eigenen. Bald begannen sie auch exakte Kopien dieser Kanister zu produzieren. Die Kanister wurde in Ableitung des Wortes „Jerry“ von „German“ (Deutscher) als „Jerrycans“ bezeichnet.[1]

Nachdem die Briten auch den Amerikanern einige Kanister zukommen ließen, änderten diese für ihre Version das Design ein wenig ab. Das Originaldesign erwies sich jedoch insgesamt gesehen als das bessere. Diese Kanister setzten sich nach und nach auf allen Kriegsschauplätzen durch.

Kanister dieser Bauart sind auch heute noch weit verbreitet, zum Beispiel sind sie bei der Bundeswehr und beim Technischen Hilfswerk immer noch das Standardmodell. Teilweise wird das Design auch für Plastikkanister adaptiert.

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. http://www.speedylook.com/Jerry_can.html

Netzverweise[Bearbeiten]

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