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Champs-Élysées
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Die etwa 2 km langen Champs-Elysées (frz: Avenue des Champs-Élysées, im Frz. ist es ein Wort in der Mehrzahl, die el. Felder…; auch kurz: Les Champs) sind d i e Prachtstrasse der französischen Hauptstadt Paris. Die Champs Elysées mit einer Breite von 71 m wird am Nationalfeiertag, 14. Juli, für die Parade des Militärs genutzt. Und kurz danach für das Straßenrennen am Ende der jährlichen Tour de France. An dieser Allée liegen Gartenanlagen im englischen Stil, Paläste, Hotels, preisgünstige Restaurantketten, Nobelrestaurants, viele der großen Modegeschäfte wie Chanel und Dior, Ausstellungshallen, das "Theatre Marigny" und das "Lido".
An ihr gibt es folgende Metrostationen (von West nach Ost zum Zentrum): Charles de Gaulle, Place de la Concorde , George V, Franklin Roosevelt und Champs Elysées/Clemenceau.
Um 1830 wurde mit der Bebauung der Prachtstrasse begonnen. Sie ist 1.910 Meter lang und verläuft zwischen der Place de la Concorde an der Pferdegruppe Chevaux de Marly und der Place Charles-de-Gaulle mit dem Triumphbogen (Arc de Triomphe, von Napoleon nach der Schlacht von Austerlitz 1806 in Auftrag gegeben; früherer -sprechender- Namen des Platzes: Place de l’Étoile). Erst unter der Regierung des „Bürgerkönigs" Louis-Philippe wurde 1836 das große Tor nach Westen fertiggestellt. Der Triumphbogen ist 49,54 m hoch, 44,82 m breit und 22 m quer. Unter ihm ist seit dem Ersten Weltkrieg der Unbekannte Soldat bestattet, also Ort vieler Feierlichkeiten.
Übrigens geht von dort eine noch breitere Allee als die Champs hin zur Place du Maréchal de Lattre de Tassigny ab: die Avenue Foch (120 m Breite ohne die anschließenden Grünanlagen).
Sie sind Teil der „historische Achse“, einer Reihe von Monumenten und großen Straßen, die aus Paris herausführen. Ihren Namen „Prachtstraße der Elysischen Felder“ haben sie seit seit 1789 von dem gesegneten Gefilde Elysion, wohin laut griechischer Mythologie auserwählte Helden versetzt werden, nach dem der Élysée-Palast benannt ist. Er ist Sitz des Staatspräsidenten.
[Bearbeiten] Gebäude, Bauwerke, Geschäfte
(• Gebäudenummern)
Der Obelisk von Luxor gehört mit seinem Standplatz bereits zum Place de la Concorde, auch wenn er seit 1836 quasi als Ausgangspunkt der Sichtachse bis hinauf zum markanten Zentrum der Satellitenstadt La Défense eine wichtige Wegmarke der Champs-Elysées darstellt.
- Chevaux de Marly (Pferdestatuen "an der Pferdetränke") von Guillaume Coustou (1745, Kopien, Originale im Louvre; ursprünglich im Jagd- und Sommerschloss Marly-le-Roi aufgestellt)
- Pavillon Gabriel, bzw. Ledoyen (südl. Seite hin zur Seine)
- Carré Marigny mit den Metro-Stationen Champs-Élysées - Clemenceau oder Franklin D. Roosevelt.
- Gärten der Champs-Elysées: Grand Palais, Petit Palais, Gartenportal des Élysée-Palasts, Élysée-Palast (seit 1873 Amtssitz des französischen Staatspräsidenten), Théâtre de Marigny, Théâtre du Rond-Point, Guignoltheater
- 22: Adidas Store
- 25 : Hôtel de la Païva ( 1866 , Pierre Manguin)
- 37 (Ecke zur Rue Marbeuf) : Résidence de Béatrice Charlotte Antoinette Denis de Kérédern de Trobriand (Tatort von Maurice Leblancs «Le diamant bleu» im Krimi "Arsène Lupin contre Herlock Sholmès" (1908).
- 42 : Citroën C42
- 53: Showroom von Renault
- 63 : Seit 1910 Sitz des Aéro-Club de France
- 68 : (erbaut 1913 von Charles Mewès), Guerlain (Parfüms)
- 74: FNAC (Medien)
- 76-78 : Arcades du Lido (1925 von Charles Lefebvre, Marcel Julien , Louis Duhayon
- 91 (Ecke mit der Rue Quentin-Bauchart) : Ehemalige Büros des Le Jour
- 99: Becq de Fouquières
- 101: Flagship-Store Louis Vuitton Paris
- 103 : ’Élysée-Palace’ ; erbaut als Hotel 1898 für die Compagnie des wagons-lits von Georges Chedanne,
- 114 : Wohnsitz von Alberto Santos-Dumont (1873-1932) , einem Luftfahrtpionier
- 118: Showroom von Mercedes Benz
- 119 : Hôtel Carlton (1907 von Pierre Humbert) , Sitz der Air France
- Metro George V
- 120 : Wohnsitz von James Gordon Bennett junior (1841-1918)
- 121 : Gebaut 1907 von Pierre Humbert
- 122 : Wohnsitz von Henry de La Vaulx (1870-1930), Hotel Second Empire.
- 127 (zugl. Nr. 26 in der Rue Vernet) Gebaut von Pierre Humbert . Flagship-Laden von Lancel
- 133: Kaufhaus Drugstore Publicis
- 136 (zugl. Nr. 1 der Rue Balzac) : Hotel, Showroom von Peugeot
- 138 : Stadthaus von William Kissam Vanderbilt (1849-1920)
- 144 : Tunnel de l'Étoile zur Avenue de la Grande-Armée
- 152 (Ecke mit der Rue Arsène-Houssaye): Ort der Salons von Jules Lemaître
(Es werden die frz. Straßenbezeichnungen verwendet.)