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Zweiter Weltkrieg

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Der Zweite Weltkrieg von 1939 bis 1945 wurde von Hitlerdeutschland in Europa mit einem Angriff auf Polen ausgelöst. Während ihm wurden ca. 55 Millionen Menschen getötet (davon rund 39 Millionen in Europa und ungefähr 16 Millionen in Asien). Diese Toten waren nicht nur Soldaten, sondern geradezu typisch für die Kriegsführung des Deutschen Reichs, viele Zivilisten außerhalb der direkten Kampfzonen. Am stärksten betroffen war die Bevölkerung der Sowjetunion mit etwa 17 Millionen getöteten Zivilpersonen und 8,6 Millionen Soldaten. Von diesen Soldaten sind 5,7 Millionen als Kriegsgefangene der deutschen Wehrmacht gestorben bzw. direkt ermordet worden; 3,3 Millionen davon sind in so genannten Kriegsgefangenenlagern verhungert oder in Konzentrationslagern getötet worden. Zur Zwangsarbeit unter diesem Regime wurden zwischen sieben und elf Millionen Menschen fast überall im Deutschen Reich und den besetzten Gebieten Europas eingesetzt. Zum Teil arbeiteten sie in Fabriken oder Baustellen neben KZ-Häftlingen unter ähnlich menschenvernichtenden Bedingungen. Das größte deutsche Kriegsverbrechen war jedoch die Shoa (auch Holokaust, engl. Holocaust oder deutsch Judenvernichtung genannt).

Der Krieg läßt sich chronologisch nach Jahren und nach geografischen Gebieten aufgeteilt darstellen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Kriegsverlauf 1939 – 1945

[Bearbeiten] 1939

Danzig und Polen werden besetzt. Die sowjetische Armee marschiert ebenfalls in Polen, Litauen und Finnland ein. Es folgt sofort eine Annexion weiter Gebiete von Polen und die Errichtung einer dortigen besonderen deutschen Besatzungszone, dem Generalgouvernement, in Polen. Massive Repressalien gegen die Zivilbevölkerung, insbesondere die massenhafte Verschleppung und Ermordung jüdischer Polen beginntsofort nach dem Einmarsch der Wehrmacht. Ein geplantes Eingreifen Großbritanniens und Frankreichs gegen Deutschland und die jetzt ebenfalls noch als Aggressor auftretende Sowjetunion kommt bei den schnellen Kriegserfolgen der Hitlertruppen nicht mehr zustande.

Daten:

  • 1. September: Deutsche Truppen marschieren in Polen ein.
  • 3. September: Großbritannien und Frankreich Kriegserklärung an Deutschland
  • 17. September: Die Sowjetunion marschiert in Polen ein
  • 27. September: Kapitulation in Warschau
  • 12. Oktober: Die ersten jüdischen Deutschen werden aus dem Deutschen Reich nach Polen deportiert. Zwei Wochen später Kennzeichnung von Deutschen mit einem gelben Stern.
  • 8. November: Ein Sprengstoff-Anschlag auf Hitler in München scheitert

[Bearbeiten] 1940

Angriff auf Dänemark und Norwegen anschließend Besetzung. Einmarsch in Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Nordfrankreich (so genannter Westfeldzug); Besetzung Paris`. Die Sowjetunion besetzt die baltischen Staaten. Deutsche Luftangriffe auf Großbritannien. Abschluss eines Dreimächtepakts zwischen Italien, Japan und dem Deutschen Reich, dem Ungarn kurz danach beitritt.

Daten:

  • 27. März: Heinrich Himmler befiehlt die Errichtung des SS-Konzentrationslagers Auschwitz in Oświęcim.
  • 9. April: Deutsche Truppen greifen Dänemark und Norwegen an, ohne vorherige Kriegserklärung
  • 10. Mai: Beginn des deutschen Einmarsches in Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Nordfrankreich
  • 10. Mai: Winston Churchill tritt die Nachfolge Arthur Neville Chamberlains als Premierminister an und gleichzeitig auch als Kriegsminister.
  • 3. Juni: Deutsche Luftangriffe auf Paris
  • 17. Juni: Die UdSSR besetzt die baltischen Staaten
  • 13. August: Deutsche Luftangriffe auf Großbritannien
  • 13. September: Beginn eines italienischen Angriffs in Nordafrika
  • 23. September: Japanischer Einmarsch in Indochina
  • 27. September: Abschluss des Dreimächtepakts zwischen Italien, Japan und dem Deutschen Reich
  • 15. November: Abriegelung des so genannten Warschauer Ghettos, einem SS-Lager in der polnischen Hauptstadt. Der "jüdische Wohnbezirk" (Ausdruck der deutschen Besatzungsbehörden) wurde seit Mitte 1940 errichtet. Dorthin wurden auch jüdische Menschen aus anderen polnischen Regionen, aus deutschem Reichsgebiet und anderen besetzten Ländern deportiert. Im November befinden sich bereits ca. 350.000 Menschen in dem KZ.
  • 20. November: Ungarn tritt dem Dreimächtepakt bei.

[Bearbeiten] 1941

Das Jahr 1941 sieht vor allem den Beginn des Kriegs gegen die Sowjetunion und den Angriff japanischer Luftstreitkräfte auf Pearl Harbor und damit zwei weitere große Kriegsschauplätze. Im Frühjahr wurde der so genannte Balkanfeldzug für Deutschland und Italien erfolgreich durchgeführt. Im Spätsommer waren im Norden das Baltikum sowie bereits große Teile der Ukraine und Weißrusslands besetzt. Zugleich begann der Terror von SS-Einsatzgruppen und die systematische Ermordung der Juden. Spätestens mit dem Beginn des Angriffs auf Moskau im Herbst/Winter war das deutsche Militär logistisch überfordert.

Daten:

  • 6. Februar: Italien weicht vor der britischen Armee bei Bengasi zurück.
  • 12. Februar: im italienisch besetzten Libyen trifft Erwin Rommel ein und übernimmt das Kommando über ein deutsches Afrikakorps
  • 4. März: Britische Truppen landen in Griechenland.
  • 11. März: Das amerikanische Pacht- und Leihgesetz (Lend-Lease-Act) tritt in Kraft.
  • 25. März / 6. April: Formal tritt Jugoslawien dem Dreimächtepakt bei. Beginn des deutschen Angriffs in Jugoslawien.
  • 6. April: Beginn des deutschen Angriffs auf Griechenland.
  • 13. April: Japan und die Sowjetunion unterzeichnen einen Nichtangriffspakt.
  • 1. Mai: General Georgios Tsolakoglu bildet in Athen eine Regierung unter der deutschen Besatzung.
  • 20. Mai – 1. Juni: Luftlandeschlacht um Kreta
  • 22. Juni: Beginn des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion
  • 7. Juli: Amerikanische Truppen landen auf Island
  • 12. Juli: Abschluss eines Beistandpaktes zwischen Großbritannien und der Sowjetunion
  • 25. August: Der neutrale Iran wird durch britische und sowjetische Truppen besetzt.
  • 8. September: Leningrad wird von dt. Truppen eingeschlossen und die Bevölkerung dem Aushungern preisgegeben.
  • 2. Oktober: Beginn des deutschen Angriffes auf Moskau (sog. Untenehmen „Taifun“)
  • 5. Dezember: Beginn einer sowjetischen Gegenoffensive
  • 7. Dezember: Angriff japanischer Luftstreitkräfte auf Pearl Harbor (Hawaii). Zugleich ist das der Beginn des Pazifikkrieges.
  • 27. Dezember: Japanische Truppen besetzen die britische Kronkolonie Hongkong.

[Bearbeiten] 1942

In diesem Jahr wurde der Krieg nochmals an vielen Stellen ausgeweitet. Um Italien bei seiner Invasion in Afrika zu unterstützen, befiehlt Hitler den Einsatz deutscher Truppen in Libyen. Ihnen gelingt ein Vorstoß bis Ägypten (der Hafen Tobruk wird von britischen Truppen zunächst gehalten). Der Einmarsch im Balkan führt zur Invasion Kretas und Griechenlands. Die Versenkung des Schlachtschiffs Bismarck steht für Hitlers Schwachstelle Atlantik. In Asien endete die Zusammenarbeit von Kuomintang und den Kommunisten im Krieg gegen Japan. Die Battle of Britain, der deutsche Luftkrieg zur Eroberung Englands, endete zugunsten der Royal Air Force. Auch durch den Abzug deutscher Truppen aus Frankreich nach Osten bekommt London im wahrsten Sinne wieder Luft. Am 22. Juni startet Hitler mit dem Unternehmen "Barbarossa" den Krieg gegen den zeitweiligen Vertragspartner Sowjetunion. Mitte August wenden sich Teile der schnell vorstossenden Wehrmacht südostwärts gegen die Ukraine bis zur Krim und nordwärts gegen Leningrad. Es kommt zum Bündnis zwischen Vereinigtem Königreich/Großbritannien und der UdSSR. Großbritannien und die USA vereinbaren die Atlantic-Charta. Japan kann durch die Eroberung des südlichen Indochinas bis Malaysia den Druck auf Chinas Nachschubwege erhöhen. Der japanische Vormarsch im Pazifik kommt auf Neu Guinea zum Stehen. Der deutsche Angriff gegen die Sowjetunion kommt vor Moskau und in Stalingrad zum Stillstand und in der sowjet. Gegenoffensive folgen erstmals größere Geländegewinne auf alliierter Seite.

Daten:

  • 8. Januar: Beginn der Kesselschlacht von Demjansk durch die Rote Armee
  • 14. Januar: 3 deutsche U-Boote versenken beim so genannten Unternehmen Paukenschlag vor der US-Küste 23 Handelsschiffe.
  • 23. Januar: Rabaul an der Nordostspitze auf New Britain wird von den Japanern eingenommen und in den Folgejahren als ihr wichtigster Stützpunkt ausgebaut.
  • 25. Januar: Thailand erklärt den Alliierten den Krieg
  • 2. Februar: Japanische Invasion auf Java
  • Nach dem 8. Februar: Hitler ernennt Albert Speer zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition, später auch zum Reichsminister für Rüstung
  • 15. Februar: Singapur wird von den Japanern besetzt
  • 27. März: Der erste Zug mit jüdischen Deportierten fährt aus Frankreich von Compiègne in die deutschen Vernichtungslager
  • 31. März: Rommel beginnt den Vormarsch in Nordafrika.
  • 18. April: Amerikanischer Luftangriff auf Tokio (Doolittle Raid).
  • 6. Mai: Die Philippinen sind vollständig von Japan erobert
  • 2. Juni: Schlacht um Sewastopol (Krim), sie endet am 5. Juli
  • 4. Juni: Nach einem Anschlag stirbt der Leiter des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) und zugleich Leiter der deutschen Besatzungstruppen in der Tschechoslowakei) Heydrich in Prag. In ganz Tschechien sterben etwa 1.700 Opfer der folgenden deutschen Terrorwelle.
  • Juli 1942 bis November 1943: In der Aktion Reinhardt werden fast alle Juden und Roma aus Polen, dem Generalgouvernement), über zwei Millionen Juden sowie rund 50.000 Roma nur in den drei Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka ermordet.
  • 23. August: etwa 1.000 Flugzeuge werfen Brandbomben auf Stalingrad, gleichzeitig dringen deutsche Panzer in die Außenbezirke ein
  • 30. August bis 6. September: Britische Gegenoffensive in Nordafrika
  • 8. bis 11. November: Operation Torch, amerikanische Truppen landen bei Casablanca (Marokko) und Algier und Oran (Algerien)
  • 13. bis 15. November: Seeschlacht von Guadalcanal
  • 19. November: Beginn der Gegenoffensive der Roten Armee
    • die 6. Armee wird in Stalingrad eingekesselt
    • General Paulus kann sich nicht durchringen, gegen Hitler den Befehl zum Ausbruch zu geben.

[Bearbeiten] 1943

Sowjetische Armeen erreichen den Sieg in Stalingrad / eine erste bedeutende deutsche Kapitulation. Im März erobern deutsche Truppen das Gebiet bis zum mittleren Donezk zurück. Aber nach mehreren sowjetischen Gegenoffensiven in den folgenden Monaten verliert die Wehrmacht an der ganzen Ostfront an Boden, ihr Rückzug beginnt. Der Aufstand im Warschauer Ghetto war von vorne herein ohne militärische Bedeutung, aber dass er stattfand, bleibt der moralische Sieg der dortigen jüdischen Häftlinge über die deutsche Militärmaschine. Mit der "verlorenen" Atlantikschlacht wird die Unterlegenheit der deutschen U-Boote gegen die amerikanische und britische Marine bezeichnet. Alliierte Truppen landen auf der Insel Sizilien erstmals in Europa. Die Lufthoheit der Alliierten in Europa wird in diesem Jahr für die deutsche Rüstungsproduktion und die Zivilbevölkerung immer erdrückender.

Mit der Rückeroberung der Salomonen hat die amerikanische Taktik des Inselspringens im Pazifik einen ersten größeren Erfolg gegen Japan.


  • 10. Januar: Starke sowjetische Armeen greifen die deutschen Truppen in Stalingrad an.
  • 2. Februar: Paulus, inzwischen von Hitler zum Generalfeldmarschall befördert, muss gegen dessen Befehl kapitulieren. Noch etwa 100.000 Soldaten marschieren in Gefangenschaft. Von ihnen werden nur etwa 6.000 den Krieg überleben.


  • 21. Juni: Bei der Rückeroberung der Salomonen startet die amerikanische Armee die Taktik des Inselspringens gegen Japan.


  • 5. bis 13. Juli: die Operation Zitadelle wird die größte Panzerschlacht der Geschichte. Der von der Roten Armee vorausgesehene Angriff der Wehrmacht bleibt stecken. Nach mehreren sowjetischen Gegenoffensiven muss die Wehrmacht an der ganzen Front schließlich den Rückzug antreten,
  • 23. Juli: Die massiven Luftangriffe auf Hamburg beginnen (791 RAF-Bomber. In den nachfolgenden Tagen 122 US-Bomber; bis 28. Juli; Operation Gomorrha), mindestens 35.000 Menschen sterben dort.
  • 3. September: Waffenstillstand von Cassibile zwischen dem damaligen Königreich Italien unter der Regierung von Pietro Badoglio und den Alliierten. Zwei britische Divisionen landen auf dem italienischen Festland
  • 4. September: Neu-Guinea ist wieder in alliierter Hand
  • 12. September: deutschen Fallschirmjägern gelingt die Befreiung Mussolinis aus italienischer Gefangenschaft.
  • 20. bis 28. November: Die Amerikaner erobern die Gilbert-Inseln

[Bearbeiten] 1944

Das Kriegsjahr 1944 ist vor allem durch wichtige Erfolge der Alliierten gekennzeichnet: Im Januar wird der Belagerungsring um Leningrad aufgebrochen. Im Westen gelingt die Invasion in die Normandie; Paris wird befreit. Im Osten gelingt es der Roten Armee die deutschen Heeresgruppen Mitte und Süd entscheidend zurückzuwerfen. Erst in Ostpreußen kommt die Offensive im Oktober vorübergehend zum Stehen. In Italien gelangen die Alliierten bis nördlich von Rom voran. Italien verlässt das Bündnis mit Hitler.

Eine japanische Offensive in China führt mit einer Landverbindung nach Indochina noch zu einem vorübergehenden Erfolg der faschistischen Achsenmächte. Aber bereits im Oktober gelingen den USA und anderen Alliierten die Befreiung der Philippinen und die Vernichtung der kaiserlich japanischen Marine.


  • 14. Januar: Sowjetischer Angriff auf den deutschen Belagerungsring um Leningrad.
  • Januar: in Irland findet eine erste große Übung (Duck) für die Invasion statt.
  • 15. Februar: Schlacht um Monte Cassino
  • 25. Mai: die Alliierten in Italien drängen die deutschen Truppen hinter die „Grüne Linie“ zwischen La Spezia und Rimini zurück.
  • 4. Juni: Rom wird widerstandslos verlassen. Kesselring, Oberbefehlshaber der Heeresverbände in Italien, lehnt es ab, dort zu kämpfen.
  • 6. Juni: die westlichen Alliierten landen in der Normandie und bilden schnell einen Brückenkopf. Die Landung (Debarquement) selbst verläuft unter dem Codenamen Operation Neptune.
  • 17. Juni: 57.000 deutsche Kriegsgefangene werden durch Moskau in die Gefangenschaft geführt.
  • 22. Juni Beginn der Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte, durch die Offensivoperation Bagration. Sie führt bis kurz vor Warschau und Ostpreußen.
  • 19. Juli: Caen wird vollständig besetzt.


  • 13. Juli bis 29. August: Offensive der 1. Ukrainischen Front (Lwiw-Sandomierz-Operation). Die Weichsel wird damit erreicht.
  • 1. August: der Warschauer Aufstand der Polnischen Heimatarmee beginnt. Am 2. Oktober, 64 Tage danach – ohne Unterstützung durch die sowjetische Armee – kapituliert das Oberkommando der AK vor den Deutschen.
  • 29. August: der [[Slowakischer Nationalaufstand gegen die Deutschen und die Kollaborateure
  • September: Rückzug der deutschen Wehrmacht aus Griechenland
  • 5. September: die Rote Armee nimmt Bulgarien ein.
  • 19. September: Finnland schließt Waffenstillstand mit der Sowjetunion
  • 20. Oktober: sowjetische Einheiten und jugoslawische Partisanen unter Tito erobern die Hauptstadt Belgrad zurück.

( – noch Lücken – )

[Bearbeiten] 1945

Das Jahr 1945 beginnt mit einer Konferenz der absehbaren Sieger auf der wieder befreiten Halbinsel Krim in Jalta im Schwarzen Meer. Die Rote Armee stößt Anfang 1945 nach Norden vor und schneidet Ostpreußen vom Rest des Reiches ab. Die Befreiung der KZ´s war in den folgenden Wochen für die alliierten Soldaten mit fürchterlichen Beobachtungen verbunden.

Im Pazifikraum werden die Philippinen, Indochina, Burma und China befreit.

Der Sieg in der Schlacht um die Seelower Höhen öffnet den Weg nach Berlin. Im März wird der Rhein überschritten. Am 30. April hisst die Rote Armee eine Fahne auf dem Reichstag. Europa ist befreit.

Am 6. August wird die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen. Nach der Kapitulation des Kaisers (Tenno) wurde der japanischen Armee am 16. August die Einstellung aller Kampfhandlungen befohlen und am 2. September beendet die Unterschriftszeremonie auf dem Schlachtschiff USS Missouri in der Bucht von Tokyo den Zweiten Weltkrieg.

  • 9. Januar: Landung der Amerikaner auf Luzon, Philippinen
  • 17. Januar: Das zerstörte Warschau wird befreit
  • 27. Januar: erste sowjetische Einheiten erreichen Küstrin und die Oder
  • 27. Januar: Befreiung der von der SS mittels Todesmärschen weitgehend von Gefangenen geräumten Konzentrationslager in und um Auschwitz durch die Rote Armee
  • 4. bis 11. Februar: Konferenz von Jalta auf der Krim (Schwarzes Meer)
  • 11. Februar: Budapest von der Roten Armee eingenommen
  • 13. Februar: Luftangriffe auf Dresden beginnen (bis 17. April)
  • 19. Februar: In der Schlacht um Iwo Jima wird die Insel durch die Amerikaner erobert
  • 3. März: Manila wird befreit
  • 9. März: Schwerer Luftangriff amerikanischer Bomber auf Tokio, über 100.000 Menschen starben.
  • 29. März : Amerikaner besetzen Mannheim, Wiesbaden und Frankfurt a. M.
  • 1. April: Die Heeresgruppe B der Wehrmacht wird im Ruhrkessel eingeschlossen und kapituliert
  • 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen
  • 6. April: Sowjetische Truppen erreichen Wien, Beginn der Schlacht um Wien
  • 7. April: das Schlachtschiff Yamato wird versenkt
  • 16. April: Beginn der Schlacht um die Seelower Höhen, nach dem 19. April liegt der Weg nach Berlin offen.
  • 19. April: US-Truppen in Leipzig
  • 23. April: Berlin war komplett eingeschlossen; Beginn der Schlacht um Berlin
  • 27. April: Genua erobert

- Daten: Lücke –

  • 25. April: Erste Berührung der Westalliierten und sowjetrussischer Truppen bei Torgau an der Elbe
  • 30. April: Selbsttötung Hitlers in der Reichskanzlei in Berlin. Nach dem Tod Hitlers wird der Admiral Dönitz gemäß einer testamentarischen Verfügung Hitlers faktisch „Reichspräsident“ ohne eine dafür vorgesehene Wahl. Er ruft im Radio dazu auf, den Krieg im Osten weiterzuführen.
  • 2. Mai: Kapitulation der Wehrmacht in der Reichshauptstadt Berlin
  • 3. Mai: Am Brennerpass trifft die nach Süden vorstoßende US-Armee mit den US-Truppen zusammen, die von Süden her Oberitalien besetzt hatten
  • 3. Mai: Rangun (Burma) ist befreit
  • 5. Mai: Ende der Besetzung Dänemarks und der Niederlande durch die Wehrmacht
  • 9. Mai: Bedingungslose Kapitulation Deutschlands tritt in Kraft, Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa. Sowjetische Truppen rücken kampflos u. a. in Graz (Steiermark) ein.
  • 23. Mai: Verhaftung der Reste einer sich selbst so nennenden „Reichsregierung“ unter K. Dönitz in Flensburg
  • 30. Juni: Die Amerikaner besetzen die jap. Insel Okinawa
  • 6. August: Um 8:16 Uhr Ortszeit wird aus dem Bomber Enola Gay die erste Atombombe über Hiroshima abgeworfen (Bombenname Little Boy). Etwa 90.000 Menschen sterben dort sofort.
  • 8. August: Die Sowjetunion erklärt Japan, gemäß dem Potsdamer Abkommen, den Krieg und marschiert in der Mandschurei ein.
  • 9. August: Um 11:02 Uhr Ortszeit detoniert die zweite Atombombe über Nagasaki (Bombenname Fat Man). Etwa 36.000 Menschen kommen dort sofort ums Leben.
  • 15. August: Tenno Hirohito (Kaiser) verlas in der Radioansprache Gyokuon-hōsō den kaiserlichen Erlass zur Beendigung des Kriegs nachmittags 16 Uhr, japanischer Zeit.
  • 2. September 1945: Die japanische Kapitulation wurde auf dem Schlachtschiff USS Missouri in der Bucht von Tokio unterzeichnet. Der Zweite Weltkrieg war damit formell beendet.
  • 12. September: Es folgten noch Teilkapitulationen in China (9. Sept. in Nanking) und in Singapur (12. Sept.).

[Bearbeiten] Kriegsgebiete

[Bearbeiten] Kriegsparteien

Achsenmächte
Deutsches Reich, Japan, Slowakei, Italien (später Italienische Sozialrepublik nach der Besetzung Italiens) · Bulgarien · Kroatien · Finnland · Ungarn · Irak · Rumänien · Thailand
Alliierte
China · Polen · Vereinigtes Köngreich · Indien · Frankreich · Australien · Neuseeland · Südafrika · Kanada · Norwegen · Belgien · Niederlande · Griechenland · Kuba · Panama · Jugoslawien · Sowjetunion · Vereinigte Staaten · Philippinen · Mexiko · Brasilien · Italien (nach der Befreiung durch die Alliierten)
Besetzte Gebiete
Äthiopien · Lettland · Tschechoslowakei · Dänemark · Estland · Frankreich · Griechenland · Korea · Litauen · Niederlande · Norwegen · Philippinen · Polen · Thailand · Vietnam · Jugoslawien

[Bearbeiten] Osteuropa

[Bearbeiten] West- und Nordeuropa

Am 10. Mai 1940 begann der deutsche Angriff mit sieben Armeen auf die sich neutral erklärten Niederlande, Belgien und Luxemburg. Am 14. Mai überschritt General Guderian mit seiner Panzergruppe die Maas. Am 17. Mai trat die französische 4. Panzerdivision unter Charles de Gaulle zu einem Gegenangriff auf Montcornet an. Am 17. Mai wurde Brüssel kampflos übergeben. Die Kapitulation der niederländischen Truppen erfolgte einen Tag nach der Bombardierung Rotterdams am 15. Mai. Die niederländische Regierung und Königin Wilhelmina flohen nach London ins Exil. Am 19. Mai erreichte die deutsche 6. Armee den Fluss Schelde. Mit diesem Vormarsch wurden die britischen und französischen Einheiten bei Dünkirchen eingekesselt. Am 14. Juni besetzte die deutsche 18. Armee Paris. Am 22. Juni wurde im Wald von Compiègne der Waffenstillstand, der einer Aufgabe und Besetzung von großen Teilen des Landes gleichkam unterzeichnet. Als „Luftschlacht um England“ (Unternehmen Seelöwe) bezeichnete die nationalsozialistische Propaganda die Vorbereitung einer Invasion Großbritanniens durch Angriffe aus der Luft, zu denen Flächenbombardements gehörten. Dieser Versuch scheiterte letztlich.

[Bearbeiten] Mittelmeerraum

Kriegsereignisse im gesamten Mittelmeerraum werden in der englischsprachigen Geschichtswissenschaft unter dem Begriff Mediterranean Theatre of Operations (Kriegsschauplatz Mittelmeerraum) zusammengefasst. Dazu gehören der Eine italienische Offensive in Eritrea, in Libyen (1940). italienisch, deutsche Balkanfeldzug (1941), die Luftlandeinvasion der Insel Kreta („Unternehmen Merkur“, Mai 1941). Am 8. November 1942 landeten amerikanische Truppen in Casablanca und Algier (Operation Torch).

[Bearbeiten] Atlantikraum

[Bearbeiten] Asien und Pazifikraum

[Bearbeiten] Kriegsfolgen, Bewertungen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Videomaterial

[Bearbeiten] Reportagen

  • Global War – Der Zweite Weltkrieg
    • Teil 1: Der Faschismus breitet sich aus, 2005
    • Teil 2: Das Wiederherstellen der Kräfte, 2005
    • Teil 3: Die Befreiung, 2005
  • Der Zweite Weltkrieg – Die Enzyklopädie, 2003
  • Zweiter Weltkrieg/Stalingrad-Box, 2003
  • Der Zweite Weltkrieg in original Farbaufnahmen 1–3, 2002

[Bearbeiten] Spielfilme

Eine retrospektiv laufende kurze Auswahl: Der Untergang, 2004; Band of Brothers – Wir waren wie Brüder, 2002; Pearl Harbor, 2001; Der Soldat James Ryan, 1998; Stalingrad, 1993; Das Boot, 1981;Die Brücke von Arnheim, 1977; Der längste Tag, 1962.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Netzverweise



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