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Éva Heyman

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Eva Heyman
* 13. Februar 1931 in ungarisch Nagyvárad (Oradea) (Ungarn)
12. April 1944  in Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
Heimatland: Ungarn
Religion: Judentum
Alter: 13 Jahre
Weiblich

Éva Heyman (* 13. Februar 1931 Nagyvárad, † 12. April 1944) war eine ??? Das von ihrer Mutter posthum herausgegebene Tagebuch der damals dreizehnjährigen Eva ist ein Zeitdokument über dreieinhalb Monate im Frühjahr 1944 in Ungarn, darin auch kleine Freuden und das bange Warten. Alles vor der Verschleppung nach Auschwitz.

Bis heute ist ungeklärt, ob es sich hier um das originale Tagebuch der im Alter von dreizehn Jahren in Auschwitz ermordeten Éva Heyman handelt. Oder ob es von ihrer Mutter, der 1912 geborenen Journalistin Ágnes Zolt, nachbearbeitet oder gar selbst geschrieben wurde.

Im Vorwort der Mutter erfährt die/der Lesende, wie sie sich gemeinsam mit Evas Stiefvater dank einer diagnostizierten Typhusinfektion vor der Deportation retten konnte, während die Tochter zu den Hunderttausenden ungarischer Juden gehörte, die im März 1944 von den Nazis deportiert und wahrscheinlich am 17. Oktober 1944 ermordet wurde.

Die Frage ob Évas Mutter Agnes die Notate ihrer Tochter nur überarbeitet oder vor ihrem Selbstmord 1951 ganz selbst geschrieben habe, finden viele nebensächlich. Die ungeklärte Autorschaft nehme dem Text und seiner Bezeugung des Holokausts "nichts von seiner Wucht".


Werk

  • Zsolt, Agnes: Das rote Fahrrad. Tagebuch. Nachwort von Gábor Murányi. Aus dem Ungarischen von Ernö Zeltner. Nischenverlag, Wien, 2012. ISBN 9783950334500. 160 Seiten, [www.perlentaucher.de/.../agnes-zsolt/das-rote-fahr Rezensionen z.B. dort (www.perlentaucher.de)]
    • Bereits 1947 erstmals in Ungarn veröffentlicht als »Éva Iányom« (Meine Tochter Éva)

Netzverweise

Zitate, Quellennachweise


Siehe auch