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Ham

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Ideologische Verortung von Ham (1822) in Afrika und auf der Arabischen Halbinsel

Ham war laut der hebräischen Bibel der jüngste Sohn von Noah und gilt als Stammvater der Hamiten (Afrika und Arabische Halbinsel. Noah soll nach dem Bericht der hebräischen Bibel Ham zusammen mit seinen beiden Brüdern Jafet und Sem erst im Alter von über 500 Jahren gezeugt haben: Und Noah war 500 Jahre alt; und er zeugte Sem, Ham und Jafet. (Genesis|5|32). Ham half seinem Vater beim Bau der Arche und überlebte die Sintflut als einer von nur acht Menschen zusammen mit seiner Ehefrau. Kinder soll Ham erst nach dem Ende der Flut gehabt haben. Über die Datierung von Noah über die Sintflut (Bruch des Bosporus-Dammes) um 6.300 v. Chr. mit +/- 50 Jahren[ 1]$4 und dessen Lebensalter von 600 Jahren, wurde Ham um 6.400 v. Chr. geboren. Der Name Ham steht für die Technologie der Konservierung von Fleisch mit Salz.

Zeitliche Datierung[Bearbeiten]

Noah war bei der Sintflut 600 Jahre alt. Bei einer Datierung der Sintflut um 6.300 v. Chr. +/- 50 Jahre wurde Noah um 6.900 v. Chr. geboren, so dass Ham um 6.400 v. Chr. geboren wurde.

Geografische Verortung von Ham[Bearbeiten]

Jüdische Haplogroup_J_(Y-DNA)

Ham kann wie Noah im Kaukasus, insbesondere in der Region von Armenien, verortet werden.

Die Söhne von Ham[Bearbeiten]

Die Söhne von Ham sind Kusch, Stammvater eines Volks vermutlich südlich Ägyptens, Mizraim, der als Stammvater der Ägypter gilt, Put, Stammvater eines Volks vermutlich aus der Nachbarschaft Ägyptens (Tunesien) und Kanaan (siehe Salz, Steinsalz in Tunesien und Totes Meer).

Der Fluch über Hams Sohn Kanaan[Bearbeiten]

Als Noah der Weinbauer sich betrank, sah Ham Noah entkleidet in seinen Zelt liegen und ging zu ihm. Nachdem er seine Brüdern Jafet und Sem davon erzählte, verfluchte Noah Kanaan, den Sohn von Ham. Zugleich wurden Sem und sein Bruder Jafet durch einen besonderen Segen seines Vaters ausgezeichnet, da sie ihn zugedeckt hatten (Genesis|9|21–27).

Die Verfluchung von Kanaans durch Noah wurde zur populären christlichen Rechtfertigung der Versklavung der afrikanischen Bevölkerung durch Europäer herangezogen, vor allem in den calvinistisch geprägten USA.[ 2]$4

Irische Mythologie[Bearbeiten]

In der irischen Mythologie wird angenommen, dass Leprechaun, das zentrale Wesen der irischen Mythologie, Nachkomme des Ham ist, der in der Anfangszeit der Besiedlung Irlands auf die Insel gekommen sei (siehe David und Bretonische Skythen).

  • Leprechaun auch Kobold, ist ein Wesen der irischen Mythologie die oft in Verbindung mit dem verborgenen Gold am Ende des Regenbogens gebracht werden. Der Leprechaun gilt neben der Harfe als Wahrzeichen Irlands.

Sprachanalyse von Ham und sowie die Ham-Technologie (Konservierung mit Salz)[Bearbeiten]

Die Verbreitung der Konservierung von Fleisch mit Salz

Im englischen heißt Fleisch, dass durch pökeln (einsalzen) konserviert wird, ham. Somit besteht die Möglichkeit, wie bei anderen Stämmen (siehe Zwölf Stämme Israels und Aschkena), herzuleiten, dass mit Ham eine Technologie zur Konservierung entwickelt hat. Voraussetzung für diese Konservierungstechnologie ist der Bezug von Salz. Somit wurde der Sohn von Ham Kanaan nicht verflucht, sondern die Technologie der Konservierung durch Salz in die Region Kanaan mit dem Toten Meer, transformiert.

Des Weiteren wird klar, warum die Konservierung von Fleisch mit Salz in der irischen Mythologie einen Nachklang fand. Irland ist eine Insel ohne Salzvorkommen. Dieses bedeutet, dass Nachfahren von Ham die Technologie des Einsalzen von Fleisch nach Irland transformiert haben werden.

Siehe[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Andere Lexika[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die große Flut kam 6300 vor Christus, Rolf H. Latusseck in Die Welt, veröffentlicht am 21.11.2007
  2. Stephen R. Haynes A. B. Curry Chair of Religious Studies Rhodes College: Noah's Curse. The Biblical Justification of American Slavery. Oxford University Press, 2002, ISBN 978-0-19-803260-1, S. 11 (Google Buch|BuchID=KS3fXC7X3jcC|Seite=11).