Da wir dieses Wiki nicht mehr vernünftig weiter betreiben können werden wir es höchstwahrscheinlich in absehbarer Zeit abschalten. Falls ihr Interesse an bestimmten hier veröffentlichen Inhalten oder am Weiterbetrieb dieses Wikis habt, dann meldet euch am besten per Mail an [email protected] Wenn wir in absehbarer Zeit kein Konzept für den Weiterbetrieb finden, werden wir dieses Projekt leider beenden müssen.

Diese Webseite ist ein Wiki alle Seiten können bearbeitet werden. Du kannst auch deine Meinung, eine Kommentar oder ähnliches auf der Diskussionsseite hinterlassen. Du kannst auch ganz einfach neue Seiten erstellen. Wir würden uns auch über euer Feedback im Gästebuch freuen.

Ham, Sem und Jafet

Aus dem Web Community Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel versucht die drei Söhne des Noahs vom Kauskasus (Ham, Sem und Jafet) geschichtlich zu greifen. 

Grundlagen

In der hebräischen Bibel wird davon berichtet, dass Noah, der um 6.900 v. Chr. im Kaukasus lebte, drei Söhne hatte. Diese waren Ham, Jafet und Sem. Nach der theologischen Deutung soll Ham Afrika besiedelt haben, Sem die Arabische Halbinsel und Jafet die nördlichen Regionen, wie z. B. Europa.

Stamm Ham

Der Stamm Ham[ 1]$4

Der Name Ham verweist auf Fleisch. Heute noch heißt Fleisch in England Ham und in Spanien Jamon (J´Ham´on). Zudem hat in der deutschen Babysprache "Ham´ham" die Bedeutung Hunger. Außerdem gibt es viele Wörter mit einem Fleischbezug mit dem Wortstamm "Ham" bzw. "Am" in der Deutschen Sprache, wie z. B. Hammel (Ham´mel), Lamm (L´Ham´mel), Kamel (K´Ham´el), Lama (L´Ham´a), Hamster (Ham´ster) oder Mammut (M´Ham´mut). Dieses erlaubt es valide herzuleiten, dass die Bedeutung des Namens "Ham" bzw. "Am" Fleisch ist. Auch verweisen biblische Namen wie Adam (Ad´Ham), Abraham (Abra´Ham) oder Lamech (L´Ham´ech) darauf, dass diese biblischen Personen Nachfahren des Stammes Ham waren. Dieses gilt auch für etliche islamische Personen, wie z. B. für den Propheten Mohammed (Mo´Ham´med).

Stamm Jafet

Die Kultur der Pfahlbautler in Europa
Awa und Eva haben die gleiche Bedeutung

Der Name Jahwe (J´Awa) für den Gott der Hebräer etabliert sich erst in 18. Jahrhundert. Bedenkt man, dass das Ur-Wort für Wasser Awa war, so wird klar, dass die Hebräer einen Gott des Wassers verehrten. Der Grund ist, dass über den Awassa See im äthiopischen Hochland das Wort Awa hergeleitet werden kann. Dieser Ortsname wird in Äthiopien nicht Awa`ssa ausgesprochen, sondern wie Aqua`ssa. Von Bedeutung ist dieses, weil im spanischen Wasser Aqua heißt. Zudem kann das englische Wort für Wasser "Water" über Awassa hergeleitet werden (Awa => A´wa´ter => Water), aber auch der Begriff Wasser (Awassa => A´was`sa => Wasser). Auch verweisen etliche Stammesnamen in Europa darauf, dass diese sich nach dem Gott Awassa (Awa´saa) benannt haben. Somit verweist der Begriff Awa auf Kolonisten die Fischer waren. Auch berichtet die hebräische Bibel davon, dass der Fleischjäger Adam (Ad´Ham), ein Ham-Jäger des Stammes Ad, Eva heiratete. Eva bedeutet im hebräischen "Chajjah" "die Leben schenkt". Gleichfalls kann Chajjah auch mit Awa übersetzen. Von Bedeutung ist dieses weil viele Ortsnamen in der Welt einen Bezug zum Stamm Awa haben, wie z. B. Jawa oder Hawaii. Dieses erlaubt es die Migration des Stamm Awa, wie des Stamm Ham, von Äthiopien nach Europa, Asien, Australien und Amerika zu rekonstruieren.[ 2]$4. Neben der awarische Sprache, die im Kaukasus (Dagestan) gesprochen wurde, lebte der Stamm der Awaren (Awa´ren) in der Region der Donau. Auch kann der Name Slawe über den Wortstamm Awa hergeleitet werden, wie der Stammname der Wanen, aber auch der Stammname der Warnen, die in Mecklenburg-Vorpommern siedelten sowie die Alamannen (Awa´annen). Ein weiterer Awa Stamm ist der Stamm der Chasaren (Ch´Awa´ren). Im „Chasarischen Königsbrief“ führt König Joseph einen Sohn Togarmas namens „Kosar“ als Stammvater seines Volkes an. Togarma wird in der Tora als Enkel Jafets genannt. (1 Mos 10,3 EU), der Name „Kosar“ ist jedoch im biblischen Text nicht enthalten. In der Völkertafel werden zwei Brüder Togarmas erwähnt, Aschkenas und Rifat (Völkertafel Gen 10,1–4a). Auch hieß ein Sohn von Jafet Jawan (J´Awa´n) (Gen 10,2). Somit verweist alles darauf, dass der Stamm Awa der biblische Stamm Jafet sein wird. Es scheint derart zu sein, dass der Name Jahwe (J´Awa) zu Jafet gebeugt wurde. Neben der hebräischen Gottesbezeichnung Jahwe gibt es noch weitere Gottes für den hebräischen Gott. Diese sind Jevo, Jao, Jahe, Jave, Javoh, Jahve, Jehva, Jehovah, Jovah, Jawoh oder Javoh. Aber auch die Gottesbezeichnung Javed oder Javedt. Somit besteht eine hohe Sprachähnlichkeit mit dem Namen Jafet, einem Sohn von Noah. Dieses erlaubt es zu postulieren, dass die Bedeutung von Jafet sein wird, dass der Stamm Jafet eine Gottheit des Wassers verehrte.

→ Siehe Stamm Wanen

→ Siehe Kolonisierung von Mecklenburg-Vorpommern durch den Stamm Ham und Awa

Stamm Sem bzw. Sam

Verortung der Söhne von Sem bzw. Sam
Ausbreitung der griechischen Dialekte im späten Byzantinischen Reich (gelb), 12. bis 15. Jahrhundert Koiné Pontisches Griechisch (orange) und Kappadokisches Griechisch (grün)
Verortung des Stammes Adama und Awa in der Türkei

Der Stamm Sem bzw. Sam kann nicht valide gegriffen werden. Der Grund ist, dass der Wortstamm fast identisch mit dem Wortstamm "Ham" bzw. "Am" ist. Aber postuliert man, dass die drei Söhne für drei verschiedene Kulturen stehen, der Stamm Ham für die Kultur der Jäger und Sammler, der Stamm Awa für die Kultur der Fischer und Sammler, so sollte der Stamm Sem bzw. Sam Landwirte gewesen sein. Somit müsste Sem bzw. Sam der jüngste Sohn gewesen sein. Aber in der Bibel wird erwähnt, dass Sem bzw. Sam der älteste Sohn von Noah war. Wenn man der Theorie folgt, dass der Mensch zuerst ein Sammler war, sprich dass der Mensch keine größeren Wildtiere jagte, so kann die Begriffe sammeln, Sammlung bzw. Sammler auf den Stamm Sem bzw. Sam verweisen. Es zeigt sich aber, dass nur noch in Skandinavien über die Wörter sammeln, Sammlung bzw. Sammler ein sprachlicher Bezug zum Stamm Sem bzw. Sam besteht. Einen weiteren Bezug gibt es über die ägyptische Gottheit Sem (auch Setem). Die Gottheit Sem wurde in der Liturgie verehrt, in dem der Priester einen Pantherfellumhang trug. Der Gott Sem verwandelte sich auf der Flucht vor Thot und Anubis in einen Panther, der von Anubis getötet und verbrannt wurde. Anschließend fertigte Anubis aus dem abgezogenen Fell des Panthers einen Umhang. Nachdem Anubis damit die Balsamierungshalle des Osiris betreten hatte, markierten die Wab-Priester das Pantherfell mit einem Brandmal. Dieser Gotteskult verweist auf eine sehr frühe religiöse Kulturstufe, sprich auf eine Sammler-Kulturstufe.

In griechisch-römischer Zeit verschmolz aber die Gottheit Sem mit Thot und Anubis. Thot (oder Thoth, Tehut, Tahuti, Djehuti) war nach der ägyptischen Mythologie der Gott des Mondes, der Magie, der Wissenschaft, der Schreiber, der Weisheit und des Kalenders. Im Gegensatz zum Stamm Ham und Awa bedingt der Ackerbau, dass kalendarisch fixiert wird wann z. B. gesät werden kann. Auch war spätestens ab dem Neuen Reich Thot der erste Monat der Jahreszeit Achet. Die ägyptische Jahreszeit Achet ist der Monat der Überschwemmung. Somit ist dieses ein Hinweis darauf, dass der Stamm Sem bzw. Sam Landwirtschaft betrieben haben. Ein weiterer Hinweis, dass der Stamm Sem bzw. Sam Landwirtschaft betrieben hat ist das deutsche Wort Samen, welches einen sprachlichen Bezug zu Sem bzw. Sam hat. Auch gibt es einen sprachlichen Bezug im englischen (Seed), im italienischen (Semi), im spanischen (Semillas) sowie im rumänischen (Seminţe).

Obwohl die sprachliche Indizienkette es zulassen wurde wissenschaftlich zu postulieren, dass Sem bzw. Sam Ackerbauer war, ist die Indizienkette sehr schwach. Dennoch sollte die These, dass Sem Ackerbauer war valide sein. Der Grund ist, dass es nur drei Kulturen gibt, die der Jäger und Sammler, die der Fischer und Sammler und die der Landwirtschaft. Auch hatte Sem bzw. Sam nach der hebräischen Bibel fünf Söhne (Gen|10|21ff). Dieses waren Elam, Assur, Arpachschad, Lud und Aram. Alle diese Söhne können in Regionen verortet werden, die nur über die Landwirtschaft zu kolonisieren waren. Auch soll einer seiner Sohne, Arpachschad, am Vansee gelebt haben. Interessant ist dieses, weil der Vansee ein Sodasee ist und in diesem keine Fische leben. Somit siedelte der Stamm Jafet nicht am Vansee. Die Region konnte nur durch den Stamm Sem bzw. Sam kolonisiert werden.[ 3]$4 Des Weiteren gab es in der Türkei im 14. Jahrhundert Flaggen mit dem Davidstern.[ 4]$4 Es zeigt sich auch, dass die Stammlinie der semitischen Familie Lindauer vom Stamm Manasse auch in den Regionen mit dem Davidstern am Mittelmeer verortet werden können.[ 5]$4 Dieses ist von belang, weil der Stamm Manasse, wie der Stamm Efraim, Landwirte waren.

→ siehe Hightech-Zentrum Thasos

Fazit

Die drei Söhne von Noah

Es zeigt sich, wenn die Bibel nicht theologischen gedeutet wird, für welche Technologien bzw. Kulturen die drei Söhne von Noah stehen; für eine Kultur der Jäger und Sammler, einer Kultur der Fischer und Sammler und einer Kultur der Landwirtschaft. Somit muss die hebräische Bibel unter dem Aspekt dieser drei Kulturen wissenschaftlich bewertet werden. Dieser Ansatz erlaubt es z. B. den Krieg zwischen den Asen und den Wanen in Mitteleuropa nach der letzten Kaltzeit gut zu verstehen.

Selbst heute noch streiten Ackerbauern und wandernde Viehzüchter in vielen Ländern Afrikas um Weiderechte und Wasser. Eine der Ursachen für die Konflikte liegt darin, dass die meisten Landrechte in Afrika südlich der Sahara nicht schriftlich festgehalten sind. Nur etwa zehn Prozent der ländlichen Flächen in Afrika sind formal dokumentiert. Nutzungsrechte werden in fast allen Fällen mündlich vereinbart. In Ländern wie zum Beispiel Mali, Burkina Faso, Guinea, Tschad, Niger, Nigeria, Benin, Kenia kostet der Konflikt jedes Jahr Menschenleben, wenn Bauern und Viehzüchter, die meist bewaffnet sind, aneinander geraten. Typische Konflikte mit sesshaften Landwirten beruhen darauf, dass sich die Nomaden (No´Ham´aden => Noha´maden => Noha) auf Traditionen berufen, während bei den Bauern wegen der Bevölkerungsentwicklung der Bedarf an Ackerland wächst. Tiere laufen frei umher und zertrampeln Ackerland vor oder während der Ernte. In Nordkamerun werden Landkonflikte durch einen „Lamido“ (L´Ham´ido) geschlichtet. Über diesen Konflikt zwischen Ackerbauern und Viehzüchtern berichtet die hebräische Bibel auch stetig, obwohl dieser Konflikt nicht derart benannt wird.

Siehe

Literatur

Weblinks

Andere Lexika

Einzelnachweise

  1. Google Karte Stamm Ham und Awa[1]
  2. Google Karte Stamm Ham und Awa[2]
  3. Die Region des Nils wurde den Stamm Ham (Ramses) beherrscht (Nicht valide, siehe Noah
  4. Anadolu beylikleri[3]
  5. Meine Vorfahren vom äthiopischen Stamm Awa´ssa und vom arabischen Stamm Manasse[4]