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Naama

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Antike Schimke

Naama („lieblich“ oder „hold“) wird in der hebräischen Bibel (Gen|4|22) als Töchter von Lamech und Zilla genannt. Ihr Vater Lamech stammte von Adams ältestem Sohn Kain, einem Bauern, ab. Die Geschwister von Naama waren Noah, Jabal, Tubal-Kain und Jubal. Sie kann über Noah um 6.900 v. Chr. zeitlich verortet werden. Naama soll den Frauen gelehrt haben, sich schön zu kleiden und zu frisieren. Der Weiteren bedeutet bei dem afrikanischen Naturvolk der San „jene, die etwas vom Boden aufsammelt“. Nach der Deutung von Mario Prass bedeutet der Name Nana Mutter[ 1]$4

Zeitliche Datierung von Naama[Bearbeiten]

Der Vater von Naama war Lamech. Lamech war auch Vater von Noah. Über die naturwissenschaftliche Datierung von Noah um 6.900 v. Chr. über die Sintflut (6.300 +/- 50 Jahre),[ 2]$4[ 3]$4[ 4]$4 erlaubt es Naama um 6.900 v. Chr. zu datieren. Leider kann Naama nicht über die Angaben der hebräischen Bibel weiter zeitlich verortet werden (siehe Wissenschaftliche Datierung der biblischen Ereignisse).

Geografische Verortung von Naama[Bearbeiten]

Jüdische Haplogroup_J_(Y-DNA)

Naama kann wie Noah im Kaukasus, insbesondere in der Region von Armenien, verortet werden.

Erwähnung in der hebräischen Bibel[Bearbeiten]

Es fällt auf, dass, anders als bei ihren Brüdern, kein besonderer Grund für ihre Erwähnung in der hebräischen Bibel genannt wird. Überhaupt ist sie die einzige Frau in der biblischen Urgeschichte, die als Tochter einer anderen Person erscheint. Gewöhnlich finden nur (erstgeborene) Söhne Erwähnung. In den Kommentaren zum Tanach des Schlomo ben Jizchak, einem bedeutenden Rabbiner des 11. und frühen 12. Jahrhunderts, erscheint sie deshalb als Frau des Noah, deren Name in der Bibel ansonsten unbekannt ist. Nach dem mittelalterlichen Gelehrten Gregorius Bar-Hebraeus (1225/26–1286) lehrte Naama die Frauen, sich schön zu kleiden und zu frisieren, zu singen und zu tanzen. Sie soll auch die Schminke erfunden haben. Naama war die erste der Frauen, die später als „Töchter des Kains“ bezeichnet wurden und die Tradition der arabischen Singmädchen (Qaina) eröffneten. Die Qaina sorgten mit ihrer Gesangskunst und ihren weiblichen Reizen in Weinschenken und herrschaftlichen Festveranstaltungen für die Unterhaltung der männlichen Gäste.

Deutung[Bearbeiten]

Der Grund warum die hebräische Bibel Naama erwähnt kann sein, dass sie für den Beginn der Epoche stehen kann, dass durch Heirat Bündnisse zu anderen Stämmen geschlossen wurden. Diese These ist leider nicht zu validieren. Aber die hebräische Bibel erwähnte eine weitere Naama, die die Nebenfrau des Königs Salomo und Mutter Rehabeams von Juda war (1 Kön 14,31).

Siehe[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Andere Lexika[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. mario prass - Teil 1 Symbole, Anagramme & Schrift[1] Youtube, cine2012tv, 42:28
  2. Die große Flut kam 6300 vor Christus, Rolf H. Latusseck in Die Welt, veröffentlicht am 21.11.2007
  3. Die Arche Noah und das Rätsel der Sintflut. Doku über die Arche Noah in HD: Teil 2, Manuela Trossling, Youtube, abgerufen am 23. Juni 2017
  4. Der Wassersturz am Bosporus[2] Axel Bojanowski, Süddeutsche Zeitung, 10. Mai 2010, 21:55 Uhr