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Stamm Asen

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Dieser Artikel versucht Aufgrund der Verortung des Stamm Ham und Awa den Stamm der Asen in Europa zu lokalisieren.
Die Asen werden in der überlieferten Mythologie als kriegerisch und herrschend geschildert, wohin gegen die Wanen (Warnen / Awaren), 
ein Volk mit einer höheren Geburtenrate waren. Dieses Zuschreibung passt zum Stamm Ham und Awa, die den Norden von Deutschland 
vor 5.000 v. Chr. kolonisiert haben. Nach der Jüngeren Edda wohnen die Asen in Asgard, dem Sitz der Götter. Geht man davon aus, 
dass damals Vulkane bzw. Berg verehrt wurden ist dieses ein Hinweis auf ein Gebirge. Zudem hat sich dieser Schöpfungsmythos
hauptsächlich in Deutschland und Skandinavien etabliert. Die Mythen haben sich im Laufe der Zeit durch die mündliche Weitergabe 
immer wieder etwas verändert und auch die Namen der Götter wurden immer mal wieder angepasst. Doch der grobe Umriss der
Entstehungsgeschichte der nordischen Völker ist geblieben. Aus diesem Grund wird versucht über den Schöpfungsmythos des 
Stammes Asen diesen Stamm in Europa geografisch zu fassen. Es wird darauf, dass dieser Artikel kritisch zu hinterfragen ist.
Basis der Rekonstruktion dieser Herleitung war die Webseite www.house-of-fantasy.de[ 1]$4  

Die Verortung des Stammes Asen über den Schöpfungsmythos

Verortung der Stammes Asen in Europa über Nifelheim, Ginnungagap und Muspelheim
Sprachliche Verankerung des Stammes Asen in Mitteleuropa

In den nördlichen Schöpfungsmythen wird davon berichtet, dass die Welt dreigeteilt war. Eine dunkle neblige Welt aus Wasser und Eis, die Nifelheim genannt wurde. Die südliche Welt, die hell und heiß, mit sprühenden Feuer, war, wurde Muspelheim genannt und die Welt die zwischen Nifelheim und Muspelheim lag Ginnungagap. Diese Welt war durchzogen von Schlünden und Abgründen. Auch enthielt Ginnungagap nichts Sichtbares oder Materielles.

Topografische werden durch die drei Namen Nifelheim, Ginnungagap und Muspelheim drei Klimazonen beschrieben, eine kalte, eine kaltgemäßigte und kühlgemäßigte Zone. Auch gab es in der kühlgemäßigten Zone ein sprühendes Feuer gab. Dieses verweist auf eine Region mit Vulkanen. Bis auf Island und der Meeresenge zwischen Sibirien und Alaska gibt es keine Vulkane in der kalten und der kaltgemäßigten Zone.[ 2]$4. Dieses sprühende Feuer wird als auch als Feuerriese beschrieben, der Surtr heißt. Es soll sogar ein Feind des Stammes Asen gewesen sein. Auch soll Surtr soll in der Region Ragnarök mit einem Schwert die Brücke Bifröst, die Verbindung zwischen Midgard und Asgard zertrennt haben. Auch heißt es, dass Surtr seine Geschicklichkeit im Umgang mit dem Flammenschwert in Muspellsheim trainierte. Er schleuderte große Funken und Flammen ins ewige Eis von Ginnungagap. Dieses Feuer traf auf das Eis. Dabei stiegen riesige Dampfwolken in die Kälte empor. Dort gefror die Feuchtigkeit sofort wieder und sank auf den Grund der Spalte hinab.

Diese Beschreibung erlauben es Sutr in einer Region mit Vulkanen in Mitteleuropa zu verorten. Dieses muss die Region der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz gewesen sein. Der Laacher See bei Koblenz, der oft als „das größte Maar der Vulkaneifel“ bezeichnet wird, ist geologisch gesehen eine wassergefüllte Caldera – ein mehr oder weniger kreisrundes Becken, das durch das Absacken der Decke der entleerten Magmakammer unterhalb des Vulkans entstanden ist. Im Laufe der Zeit kann sich ein solcher Kessel mit Wasser füllen. Der Laacher See ist in der Eifel, neben dem benachbarten Wehrer Kessel, die größte Caldera und die einzige wassergefüllte in Mitteleuropa. Der letzte Ausbruch des Vulkans, der diese Caldera schuf, fand etwa im Jahr 10.930 v. Chr. statt. Die Eruption dauerte nur wenige Tage und bestand aus einer plinianischen Hauptphase, die von phreatomagmatischen Explosionen eingeleitet und auch beendet wurde. Ein andere Vulkan (Ulmener Maars) bracht nach der Datierung von Vulkanologen zum letzten mal in der Zeit von 8.890 bis 8.590 v. Chr. aus. Dieses Angaben erlauben es Muspelheim mit der Region der Eifel in Rheinlandpfalz zu verweben. Auch erlaubt die Datierung der vulkanischen Aktivität abzuleiten, ab wann der Stamm der Asen in Mitteleuropa siedelte. Somit kann postuliert werden, dass der Stamm Asen bereits um 11.000 bis 9.000 v. Chr., in der Region Rheinland-Pfalz, siedelte. Dieses passt sehr gut zu der Datierung des Überganges von der Kaltzeit zur Warmzeit um 10.500 bis 8.000 v. Chr..

Anmerkung: Ein Teil des Schöpfungsmythos wird auf einen älteren Schöpfungsmythos verweisen. 
Der Grund ist, dass nur im Bereich in den die Eurasische Platte auf eine andere Platte trifft, es
vulkanische Regionen gibt, mit massiven vulkanischen Ereignissen. Auch die hebräische Bibel berichtet
von Vulkanausbrüchen. Es heißt, dass Jahwe die Erde beben und hohe Gipfel wie Wachs schmelzen lasse (Psalm 97). 
Auch kommt er als "flammende" Säule daher, mal als "verzehrendes Feuer". Dann wieder
schmaucht der ganze Berg Sinai, "denn der Herr war im Feuer auf ihn herabgestiegen. Der Rauch stieg vom
Berg auf wie Rauch aus einem Schmelzofen. Der ganze Berg bebte gewaltig" (Exodus 19).[ 3]$4 Die 
Region die in nördlichen Schöpfungsmythos sowie in der hebräischen Bibel topografisch beschrieben wird,
wird das Hochland von Äthiopien sein. Eine Region mit sehr vielen Vulkanen. Des Weiteren trennt sich in
der Region Äthiopien die Arabischen Platte von der Afrikanischen Platte. Durch diese Trennung entstand 
der Große Afrikanische Grabenbruch. Auch kann der Stamm Ham und Awa in Hochland valide verortet
werden. 

--> siehe Theorie zur Migration von Nomaden von Afrika nach Irland

--> siehe Kolonisierung von Mecklenburg-Vorpommern durch den Stamm Ham und Awa

--> siehe Ham, Verortung des Stammes Ham westlich der Elbe und in England

--> Siehe Stamm Aschkena und Stamm Germanen (Namensgeber für die germanischen Stämme)

--> Siehe Stamm Wanen

--> siehe Geschichtliche Einordnung der biblischen Geschichten von der Sintflut bis Abraham

Näher topografisch wird auch die kaltgemäßigte Zone beschrieben, Ginnungapag war durchzogen von Schlünden und Abgründen. Das Wort Schlund beschreibt ein Erdloch von einigen Metern Durchmesser, die häufig überwuchert oder von Schnee überdeckt sind. Auch zeigt sich, dass wenn Permafrostböden auftauen, diese Region nicht besiedelt werden können. Das Auftauen von Permafrostböden bewirkt eine erhebliche und bedrohliche Veränderungen der Topographie. Vor allem im Norden Russlands sinken zur Zeit große ebene Flächen innerhalb kurzer Zeit plötzlich ab, wenn das gefrorene Wasser im Boden taut und an Volumen verliert und das durchlöcherte Erdreich in der Folge unter dem eigenen Gewicht in sich zusammensinkt. Zurück bleibt auf weiten Flächen eine Kraterlandschaft mit schiefen und entwurzelten Bäumen und Seen, gefüllt mit Tauwasser. Auch entweicht eingeschlossenes Gas. Dieses deckt sich mit der Aussage, dass es in dieser Region geheimnisvolle und unsichtbare Kräfte gab.

Anmerkung: Dieses deckt sich dieses mit dem griechischen Mythos von Delphi. Nach dem Delphi-Mythos
atmete ein Hirte Dämpfe einer Gasquelle ein. Es wurde im schwindelig, bekam eine göttliche Inspiration
und plötzlich war er in der Lage, die Zukunft vorherzusagen. Die Kunde von diesem Wunder verbreitete 
sich schnell. Immer mehr Neugierige kamen, um, durch die Dämpfe berauscht, einander gegenseitig die
Zukunft vorauszusagen. Nachdem jedoch in dem Durcheinander jemand in den Abgrund gestürzt war, wurde die
Bodenöffnung für die Allgemeinheit gesperrt. Stattdessen wurde eine Prophetin ernannt, die fortan allein
für die Verkündung der Orakel zuständig war. Um die Öffnung herum wurde eine Art Apparat mit drei 
Stützen, der Dreifuß gebaut. So konnte die Prophetin sich gefahrlos darüber beugen, um die Inspiration
zu empfangen. Schließlich wurde um die Öffnung herum der Tempel des Apollon gebaut, welcher alsbald zur
bekanntesten Pilgerstätte der Antike wurde.

Auch verweist der Ortsname Muspelheim auf eine Region in der die Mistel wuchs. Die Mistel gehört zur Familie der Rosengewächse. Von Bedeutung ist dieses, weil bei einer Besiedlung von nördlichen Regionen nicht nur Salz einen hohen Stellenwert hat, sondern auch die Versorgung mit Vitaminen. Ohne einen Bezug von Vitaminen über pflanzliche Produkte besteht im Winter nur die Möglichkeit den Vitaminbezug über rohes Fleisch zu decken.[ 4]$4 Kann z. B. die Vitaminversorgung nicht durch Vitamincocktails gesichert werden, tritt nach 2 bis 4 Monaten Skorbut auf. Somit kann postuliert werden, dass der Stamm der Asen in der Region Muspelheim Vitamincocktails aus Rosengewächsen, wie z. B. der Mistel, herstellte.

--> siehe Jered

Auch heißt die Mistel auf schwäbisch Aspelen oder Aspeln. Bedenkt man, dass es ein nordischer Schöpfungsmythos ist, kann man herleiten, dass der Stamm Aspen in Baden-Württemberg siedelte.

Auch kann man valide über den Stamm Ham ableiten, dass die Ortsangaben Nifelheim und Muspelheim auf ein Gebiet verweisen, dass vom Stamm Ham (Heim = Ham) besiedelt wurde. Der Grund ist, dass Ham auf auf Siedler verweist, die sich fast nur durch Fleisch ernährt haben.

--> siehe Ham und Kolonisierung von Mecklenburg-Vorpommern durch den Stamm Ham und Awa

Hohes Venn in der Eifel (niederländisch Veen = Moor)

Auch soll Nifelheim die Bedeutung Nebel`heim haben. Somit verweist Nifelheim auf eine nebelige Region. Berücksichtigt man, dass der Nebel das Zeichen ist, dass der warme Sommer zu Ende geht, wird der Name Nifelheim auf eine Region verweisen in denen Dama Dama Dama (Hirsch bzw. Rentiere) ihre Futterweiden im Sommer fanden. Auch gibt es eine sprachliche Ähnlichkeit mit der Region Eifel. Die Hochfläche durchziehen im westlichen Teil einzelne bis 700 m hohe Bergrücken wie Hohes Venn. Große Flächen des Hohes Venn sind als Hochmoor ausgebildet, wovon sich auch der Name ableitet. Fenn (niederländisch Veen) bedeutet Moor. Auch heißt die Region zwischen der Eifel und Aachen Vennvorland. Von Bedeutung ist dieses, weil einer der Söhne von Odin hieß. Vé hat eine hohe Sprachähnlichkeit mit Venn. Des Weiteren gibt es hieß ein weiter Sohn von Odin Vili. Der Name des Sohnes von Odin weist eine hohe Sprachähnlichkeit mit der Region Ville auf. Diese Region liegt nördlich der Eifel am Rhein, nördlich von Bonn. Dieses korrespondiert gut mit der topografischen Beschreibung, dass es in Nifelheim Vulkane gab. Dieses war er Fall in der Eifel.

Auch gibt es den Hinweise, dass es Nifelheim elf giftige Ströme gab. Bedenkt man, dass die tieferliegenden Regionen, die nördlichen Tiefebene in Mitteleuropa stark versumpft bzw. vermoort waren, verweist dieses auf Flüsse in denen keine Fische leben konnten. Auch wird davon berichtet, dass die Flüsse kurz nach ihrem Austreten zu skurrilen Eisformen und -Zapfen gefroren. Dieses ist ein Hinweis darauf, dass die Flüsse in Richtung Norden flossen und nicht nach Süden. Bedenkt man, dass der Meeresspiegel um 10.000 v. Chr. ca. 120 bis 130 Meter tiefer lag so wird klar, dass sehr skurrile Eisformnationen entstanden. Auch wird von Feuern in Muselhim berichtet, die auf das Land Ginnungagap übergriffen. Dieses verweist darauf, dass durch das Ende der Wärmezeit der Permafrostboden auftaute, die Landschaft vermoorte bzw. versumpfte und nach dem Abschmelzen der Gletscher Moore austrockneten, so dass diese leicht Feuer fingen. Somit muss Ginnungagap eine extrem lebensfeindliche Region gewesen sein, die nicht zu kolonisieren war.[ 5]$4 In der Schöpfungsgeschichte wird auch erwähnt, dass in Nifelheim auch die Urquelle des Flusses Hvergelmir, deren Wasser die Élivágar speiste liegt; sie ergoss ihr eisiges Wasser in die Region Ginnungagap, das sich durch die Hitze Muspellsheims erwärmte wurde, woraus der Reifriese Ymir als erstes Wesen entstand. Wenn man der Theorie folgt, dass Nifelheim die Region der Eifel ist, so muss der Fluss Hvergelmir die Mosel gewesen sein und der Fluss Élivágar der Rhein. Die Mosel fließt südlich der Eifel bei Koblenz in den Rhein. Auch wird davon berichtet, dass eine Wurzel des Weltenbaums Yggdrasill sich über Nifelheim erstreckte. Dieses verweist darauf, dass in Nifelheim Bäume bzw. Streucher wuchsen.

Anmerkung: In der Region der Eifel fließen 11 Flüsse in den Rhein. Der Sammelname dieser elf Flüsse ist Élivágar im nordischen 
Schöpfungsmythos. Im Einzelnen heißen sie Fimbulthul, Fjorm, Gjoll, Gunnthra, Hrid, Leipt, Slid, Svol, Sylg, Vid und Ylg. Diese 
ergossen sich aus dem Brunnen Hvergelmir und füllten den leeren Raum, der vor der Entstehung der Welt existierte. Das Wasser
dieser Flüsse gefror im Norden zu Eis. Im Süden hingegen wurde dies durch die Funken der Flammenwelt Muspellsheim verhindert.
Nebelmeer zu Beginn der Warmzeit

Welche Bedeutung Ginnungagap hat ist unklar. Gaga bedeutet in der Jugendsprache verrückt. Somit könnte dieses ein Hinweis auf ein verrückte Region sein. Eventuell bedeutet Ginnung "Gerinnung". Dann wurde die Bedeutung des Namens Ginnungagap "Verrückte Boden, der nicht fest ist". Auch wird davon berichtet, dass das Eis in Nifelheim schmolz. Das Wasser sammelt sich am Rand von Ginnungagap und flossen in den Abgrund des Atlantischen Ozeans. Auch strömte das Schmelzwasser Ymir, einem Reifriesen in Nifelheim, den Atlantischen Ozean. Diese gewaltigen Wassermassen ergossen sich auch in Nifelheim in den heutigen Atlantischen Ozean, so dass die Regionen Nifelheim vernebelt gewesen war. Dies besagt auch der Schöpfungsmythos. Nach der Mythologie soll Ymir ein zweigeschlechtlicher Urzeitriese gewesen sein. Er entstand aus der Vermischung des Gletschereises von Nifelheim mit dem Feuer von Muspellsheim. Die Region in der sich die Wassermassen in den Atlantischen Ozean ergossen wird die Region Hel gewesen sein. Hel, Hela bzw. Helheim ist in der nordischen Mythologie die Herrscherin der gleichnamigen Unterwelt. Selbst heute noch heißt die Hölle in englischen "hell", im norwegischen "helvete" und im finnischen "helvetti". Verortet man Nifelheim in der Eifel so muss mit Ginnungagap die Region des Rheins beschrieben worden sein.

Zweiter Teil des Schöpfungsmythos, das Abschmelzen der Eisplatte Ymir

Die Eisriesen des Schöpfungsmythos
Verortung von Odin in Skandinavien

Im zweiten Teil des Schöpfungsmythos wird davon berichtet, dass die Eisplatte Ymir weiter fragmentiert wurde. Nach dem Schöpfungsmythos entstanden zuerst zwei Eisplatten, die als Eisriesen bezeichnet werden. Die eine Eisplatte war weiblich und die andere männlich. Man kann postulieren, dass der männliche Eisriese gefährlicher war. Der Grund ist, dass dem Männlichen das Attribut "Zerstörend" zugeschrieben wird. Somit wir die skandinavische Eisplatte die männliche gewesen sein und die englisch-irische Eisplatte die weibliche. Zudem wird darüber berichtet, dass ein Sohn geborenen wird. Dieses bedeutet, dass sich die skandinavische Eisplatte teilte. Der abgeteilte Teil, ein Sohn von Ymir, wird Thrudgelmir genannt. Das diese Herleitung valide ist kann über die Region der heutigen Ostsee hergeleitet werden.

Das Eis in der heutigen Ostsee ist zu Beginn der Warmzeit zuerst geschmolzen, weil aus der Region Muspelheim stetig Schmelzwasser über Flüsse in die Region der heutigen Ostsee strömte. Nach dem die heutige Ostsee die skandinavische Eisplatte teilte, wurden die verbleibenden Eisplatten weiter fragmentiert. Es heißt das Ymir weiter schwitzte und weitere Kinder nach Thrudgelmir gebar. Es waren drei weiter Söhne; Odin, Vili und Ve. Somit kann postulieren werden, dass Odin, Vili und Ve höhere gelegene geografische Region waren, die von Eismassen bedecket waren. Auch wird davon berichtet, dass Odin mit Riesen kämpfte, sprich er kämpfte mit größeren Eismassen. Es heißt: "Aus den Fleischfetzen (Eisplatten), die überall herumlagen, formten die drei Brüder Odin, Vili und Ve die Erde. Als flache Scheibe (Eisschollen) schwamm sie in dem vielen Blut (Schmelzwasser von Odin, Vili und Ve), das aus Ymirs (die ursprüngliche Eisplatte) Körperwunden herausströmte. Dabei ertranken übrigens die anderen Frostriesen (die Eisplatten wurden überfluttet), bis auf Bergelmir (Hinweis auf ein Gebirge) und seine Frau (Hinweis auf ein Gebirge), die sich noch rechtzeitig in einen ausgehöhlten Baumstamm retten konnten. Das Blut verwandelte Odin in Flüsse und Seen, den Rest ließ er als Meer um die Erdscheibe fließen.

--> Schlagwort: Anomalie des Wassers

Um diese Vorgänge in einer Erzählform zu bringen, wurde die geografischen Region Odin personifiziert. Sprich, eine Eisplatte von Skandinavien wurde mit einer personifizierten Gottheit, die von Odin, verwoben. Auch kann man postulieren, dass Odin eine Eisplatte in nördlichen Skandinavien war. Der Grund ist, dass Odin mit Muspelheim kämpfte. Muspelheim wollte Odin durch wärme vernichten. Aber Odin gelang es die Feuerfunken des Muspelheims aufzufangen und sie mit voller Wucht in das Himmelsgewölbe zu werfen. Nach dem nordischen Schöpfungsmythos erkannte Odin voller Freude, dass er gerade die Beleuchtung erfunden hatte. Nach diesem Kampf zwischen Muspelheim und Odin erhellten Sonne, Mond und Sterne den Himmel.

Fazit

Verortung des Stamm Asen in der Eifel

Die beiden ersten Teile des nordischen Schöpfungsmythos beschreiben sehr gut die topografischen Veränderungen beim Übergang von der Kaltzeit zur Warmzeit ab 10.000 v. Chr. in Asgard (Mitteleuropa). Auch, dass die Region Ginnungagap mit seinen Permafrostböden nicht zu kolonisieren war. Zudem kann postuliert werden, dass es nur dem Stamm Ham, die Jäger waren, gelang die Regionen Nifelheim zu besiedeln. Der Grund ist, dass der Stamm Awa, die Pfahlbautler waren, aufgrund der topografischen Verwerfungen in Nifelheim und in Ginnungagap keine dauerhaft Siedelungen errichten konnten. Erst im späteren Teil des Mythos wird von einem Krieg zwischen den Asen und Wanen berichtet. Der Stamm der Wanen werden Pfahlbautler gewesen sein. Der Grund ist, dass im Sanskrit Germane Arwane Pfahl oder Holzpfahl heißt. Datiert wird die Kultur der Pfahlbautler am Bodensee auf 5.000 v. Chr.. Dass die Kultur der Wanen die Region Asgrad erst später besiedeln konnte ist vielschichtig. Zum einem waren die Flüsse in der nördlichen Tiefebene durch mooriges Wasser vergiftet, so dass keine Fische in diesen Flüssen lebten. Auch bestand keine Möglichkeit der Errichtung von Pfahlbausiedlungen an Flüssen. Der Grund ist, dass gewaltige Wassermassen im Frühjahr über die Flüsse zum Atlantischen Ozean flossen. Auch muss es Erdrutsche am laufenden Band gegeben haben. Der Grund ist, dass beim Auftauen der Permaböden ganz Berghänge abgegangen sind. Somit gab es kaum Regionen in denen der die Wanen, vom Stamm Awa, die Pfahlbautler waren, hätten siedeln können. Dieses wird der Grund sein warum es in den beiden ersten Teilen des nordischen Schöpfungsmythos es keinen Hinweis auf die Wanen gibt.

Somit beschreibt der nordische Schöpfungsmythos sehr genau den damaligen Lebensraum Mitteleuropa. Auch besteht die Möglichkeit zu postulieren, dass die Asen in Rheinlandpfalz lebten. Der Grund ist, dass viele topografische Beschreibungen die Topografie der Eifel beschreiben. Zudem gibt es viele Namen im Mythos, die einen Bezug zur Region der Eifel haben.

Die Kultur der Asen

Kraal

Die Kultur der Asen verweist darauf, dass es eine bestimmte Art der Sesshaftigkeit geben haben muss. Der Grund ist, dass nur bei einer Kultur mit einem kulturellen Zentrum komplexere Mythen weiter getragen werden können. Dieses bedeutet, dass die Asen wahrscheinlich ihre kulturellen Zentren in Muspelheim hatten. Die Siedlungsform der Asen wird zu vergleichen sein, mit der afrikanischen Siedlungsform des Kraals entsprochen sein. Es ist eine kreisförmige Siedlung mit einer streng geregelten sozialen Struktur. Kraale gab es vor allem im südlichen Afrika. Auch werden Kraale meist von einem palisadenartigen Dornenwall umgeben.

Genetische Stammlinien

Post-neolithische Stammlinien (ab 10.000 v. Chr.)

Siehe

Literatur

Weblinks

Andere Lexika

Einzelnachweise

  1. Der Schöpfungsmythos der Germanen und nordischen Völker[1]
  2. Mineralienatlas - Fossilienatlas[2]
  3. Am Anfang war das Feuer[3] Spiegelonline, 20.12.2014
  4. Woher bekommen Menschen in Extrem-Regionen ihre Vitamine? Vitaminquellen in der Wüste und Arktis[4] WDR, Quarks&Co, 14.04.2015, 17:00
  5. Intakte Moore können Waldbrände in Russland verhindern[5]