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Stamm Germanen

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Germanischer 12-er Rat mit einem Priester, siehe Zwölf Stämme Israels

Der Begriff Germanen ruht daher, dass nach Tacitus die rechtsrheinischen Stämme von den Galliern als Germanen bezeichnet wurden. Nach der Eroberung Galliens wurde diese Bezeichnung von den Römern für die rechtsrheinischen Stämme übernommen. Bei der Annahme, dass die Germanen genauso wie die Gallier aus Vorderasien nach Europa eingewandert sind bedeutet, dass der Stamm German in Vorderasien verortet werden sollte. Dieses ist der Fall. Neben den iranischen Städten Kerman und Kermānschāh, gibt es in der Türkei Städte die in der Antike Germanicia Caesarea und Germanicopolis hießen. Auch kann der Stamm German über den Fluss Hermus (Gediz) in der westlichen Türkei verortet werden. Der Begriff Hermann leitet sich von Germann ab.[ 1]$4 Interessant ist zudem, dass ein germanischer Stamm Hermunduren hieß. Auch kann der Namen Germanicus in der östlichen Türkei verortet werden.

Zeitliche Verortung der Migration des Stammes German nach Zentraleuropa

Verortung der Arier im 19. Jahrhundert

Die Einwanderung von Stämmen aus Vorderasien um 1.800 v. Chr. ist belegt durch die Unabhängigkeitserklärung der Schotten aus dem Jahr 1320 (Unabhängigkeitserklärung Schottlands an England aus dem Jahre 1320 (Declaration of Arbroath)). Die Vorfahren der Schotten, die bretonischen Skythen, wanderten um 1.800 v. Chr. von Kleinasien nach Frankreich in die Bretagne ein. Auch kann eine Einwanderung von Kleinasien nach Zentraleuropa durch den biblischen Stamm Aschkena belegt werden. Dieser Stamm wanderte von der Grenzregion der Türkei und Georgien über die Region der westlichen Türkei nach Zentraleuropa gleichfalls ein. Nach Angaben des Adelsgeschlechts der Askanier sind die Askanier Nachfahren von Noah, eines biblischen Stammes aus Vorderasien. Zudem besagt die Familien Chronik, dass die Askanier über Troja und Rom nach Deutschland eingewandert sind. Auch verweist der Begriff Arier darauf, dass Kolonisten aus Vorderasien nach Europa und dem Iran migriert sind. Die Übersetzung für Iran ist „Land der Arier“. Das Kennzeichen dieser Stämme die Europa kolonisierten haben ist, dass sie Metallgegenstände, vorherrschend aus Bronze, hergestellten. Der Beginn Bronzezeit in Europa wird für Mitteleuropa mit 2.200 v. Chr. und in Nordeuropa mit 1.800 v. Chr. angegeben.

Bedenkt man auch, dass im 19. Jahrhundert eine Differenzierung der Menschheit in verschiedenen Rassen erfolgte, bei dem zu den kaukasischen Rassen die Euro-Arier (Europa), die Indo-Arier (Iran), die Semiten (Arabische Halbinsel / Levante) und die Hamiten (Nordafrika) gehörten so zeigt dieses, dass arische Stämme aus Vorderasien nach Europa migrierten. Auch entdeckte Ende des 18. Jahrhunderts der britische Jurist und Indologe William Jones durch vergleichende Sprachforschung, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie gemeinsame Wurzeln haben müssen. Zu der so entdeckten arischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch, Armenisch und Griechisch. In Asien gehören die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen dazu. Ausgestorben sind die anatolischen und tocharischen Sprachen.

Im Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt es Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Worte Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Proto-Indoeuropäer Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Zum Beispiel soll der Name der türkischen Region Kappadokien im altpersischen Katpatuka bedeuten. Ein Teil der Forscher geht davon aus, dass die Bedeutung „Land der schönen Pferde“ ist. Über antike Quellen ist zu dem belegt, dass Kappadokien, die Heimatregion der Hethiter, für seine Pferdezucht berühmt war. Auch ist bekannt, dass die frühen Großreiche, wie die Hethiter und die Assyrer aber auch die Hurriter, von der Nutzbarmachung des Pferdes für kriegerische Zwecke profitierten. Zum Beispiel drangen die Hyksos als Reitervolk in Ägypten im Jahr 1.700 v. Chr. ein. Den Ägyptern waren Pferde bis dahin unbekannt und waren den Hyksos im Kampf militärisch so weit unterlegen, dass die Hyksos Unterägypten erobern konnten. Zudem datiert die Wissenschaft die Expansion der Arier nach Nordwestindien um 2.000 bis 1.500 v. Chr..[ 2]$4[ 3]$4

Verortung des Stammes German in Kleinasien

Der Stamm German (Kerman) in der Türkei und dem Iran
Der Stamm German (Kerman) in der Türkei am Fluss Hermanus und Ceramon-agora

Es zeigt sich, dass es einige Orte im Iran und der Türkei gibt die einen sprachlichen Bezug zum Stamm German haben. Die Region in der die iranische Stadt Kerman (German) liegt, hieß früher Carmania (Germania). Auch gibt es in dieser Region den Ort Pariz (Paris). Interessant ist, dass der Ort in einer Region mit Kupfervorkommen liegt. Diese Kupfervorkommen gehört zu einer Kupfererzader die sich vom Iran bis zur Türkei erstreckt. Auch befindet sich heute noch eine der wichtigsten Kupferminen des Irans in dieser Region. Eine andere iranische Stadt mit einen Bezug zu den Germanen ist Kermānschāh. Der Name Kermānschāh bedeutet, die Region in der der Stamm German herrscht. Die heutige Stadt Kahramanmaraş in der östliche Türkei hieß früher Germanicia Caesarea. Kahramanmaraş liegt wie Kerman in einer Region mit Metallerzen. In dieser Region gibt es auch den Ort Geben.

Der Ort Geben ist von Belang, weil es ein Adelsgeschlecht im Breisgau mit den Familiennamen Geben gibt, einer Region mit Bodenschätzen wie Gold, Silber, Kobalt und Kupfer.Auch wurde Zink im Schauinsland bei Freiburg im Breisgau ("Freiburger Hausberg") abgebaut, dem Metall zur Herstellung von Bronze. Auch siedelte in dieser Region der germanische Stamm der Hermunduren.[ 4]$4 Der Name Hermann bedeutet Germann.

Eine weitere Stadt mit einen Bezug zum Stamm German ist die heutige türkische Stadt Bursa. Bursa hieß früher Germanicopolis aber auch Prusa. Ob der Begriff Preußen vom Begriff Prusa kommt, ist unklar. Weitere Orte in der Region Bursa mit einem Bezug zu den rechtsrheinischen Gebieten von Deutschland gibt es durch den biblischen Stamm Aschkena, dem Stamm der zum Namensgeber der aschkenasischen Juden wurde. Ein See in der Region Bursa, der İznik-See, hieß in der Antike Askania-See. In der Antike hieß diese Region, mit dem Askania-See, auch Askania.

Ein weiterer Hinweis auf den Stamm German in der westlichen Türkei ist der antike Name des Flusses Gediz, der im nördlich von Izmir ins Mittelmeer fließt. In der Antike hieß dieser Fluss Hermus.[ 5]$4. Nach Sprachforschern bedeutet der Name Hermann Germann. Somit kann abgeleitet werden, dass der Fluss nach dem Stamm German benannt wurde. Die Region durch die der Fluss Gediz fließt heißt zu dem Akhisar. Nach historischen Quellen wurde die Region als Askenaz bezeichnet. Somit kann ableitet werden, dass am Fluss Gediz auch der biblische Stamm Aschkena siedelte. Auch liegt am Fluss Gediz der Ort Ceramon Agora. Dieser Ort erlaubt es gleichfalls herzuleiten, dass auch in dieser Region der Stamm German siedelte.[ 6]$4

Auch kann der Stamm German über den Familiennamen Germanicus in der Region Kleinasien verortet werden. Bekannt ist z. B. Nero Claudius Germanicus (* 24. Mai 15 v. Chr.; † 10. Oktober 19 n. Chr. in Antiochia am Orontes). Germanicus war ein römischer Feldherr und ist bekannt durch seine Feldzüge in Germanien. Den Namen Germanicus erhielt er nicht auf Grund der Eroberung von germanischen Gebieten, sondern sein Vater hieß bereits Germanicus. Des Weiteren hießen drei Patriarchen von Konstantinopel Germanicus; Germanos I. von Konstantinopel (650/660 – nach 730), Germanos II. Nauplios (1223–1240) und Germanos III. (1266).

Kultur des Stammes German

Das Kastensysten gliederte eine Gesellschaft zu biblischer Zeit

Die Verwendung der iranischen bzw. altindischen Formen des Wortes Aria im Avesta und in den Veden legt die Existenz eines zentralasiatischen Volkes mit dieser Selbstbezeichnung nahe. Nach Stand der Wissenschaft sprachen die Arier vedisch. Auch wird die persische Keilschrift, die jüngste und einfachste Form der Keilschrift, als arische Schrift klassifiziert. Gemäß dem Wortschatz der europäischen arischen Sprachen betrieben die Euro-Arier sowohl Ackerbau wie Viehzucht. Das Gesellschaftssystem war wahrscheinlich patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit euroarischen Sprachen dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein.

Einschub: Im Gegensatz zu heute, war die Gesellschaft zu biblischen Zeiten in Kasten organisiert. Einen Nachhall der Organisation einer Gesellschaft in Kasten ist das Kastensystems des Hinduismus. Der historische Vorteil der Einteilung einer Gesellschaft in Kasten war, technologisches und kulturelles Wissen optimal zu bewahren. Durch die Zuteilung von fest definierten Aufgaben an eine Kaste, wie zum Beispiel die Bewirtschaftung von Wassersystemen, erlaubte eine optimale Weitergabe von technologischem Wissen. Des weiteren verhinderte das Kastensystem, dass die politischen Führerschaft und die gesellschaftliche Stabilität stetig in Frage gestellt wurde. Somit erlaubte erst eine Gliederung einer Gesellschaft in Kasten, dass eine Gesellschaft den Grad der Stabilität erreichen konnte, um sich in komplexere Strukturen zu organisieren. Des weiteren verhindert das Kastensystem, dass Psychopathen die Führerschaft übernehmen können. Die Basis dieses Kastensystems war zuerst eine 6-Struktur mit 6 Basisstämmen zur Bewirtschaftung einer Region und später eine 12-Struktur mit 12-Basisstämmen. Wenn in der Bibel davon berichtet wird, dass Jakob 12 Söhne hatte, sind hiermit keine Söhne gemeint, sondern die 12-Basisstämme der damaligen Kultur.

Zusammenfassung

Betrachtet man die kulturelle Entwicklung weder aus einer religiösen noch nationalen Perspektive zeigt sich, dass ein Stamm German Regionen in Zentraleuropa kolonisierte. Aus dem Stamm German wurde später die Bezeichnung Germanen, sowie die Kennzeichnung einer Region, die Germanien genannt wurde. Auch zeigt sich, dass der Stamm German Metalltechnologen waren, die Bronze herstellten.

Siehe

Literatur

Weblinks

Andere Lexika

Einzelnachweise

  1. Wiki: Herman (name) [1]
  2. Wikipedia: Indoiranische Sprachen [2]
  3. Wiki: Osterreiten [3]
  4. Wikipedia: Hermunduren[4]
  5. Wikipedia: Gediz River [5]
  6. siehe Karte, östliche Türkei, auch Keramon agora [6]