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Winston Churchill

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Winston Churchill
Stamps of Germany (BRD) 1968, MiNr 554.jpg
Winston Churchill
* 30. November 1874 in Woodstock (UK)
24. Januar 1965  in London
Heimatland: UK
Beruf: Politiker
Alter: 90 Jahre
Männlich

Der englische Politiker Sir Winston Churchill (* 30. November 1874 in Woodstock, England; † 24. Januar 1965 in London), (weitere Vornamen Leonard Spencer) kam dreimal in verschiedene Regierungen, war zweimal Premierminister (1940–45 und 1951–55; krankheitsbedingter Rücktritt; dazwischen Oppositionsführer im Unterhaus) und erhielt 1953 den Nobelpreis für Literatur für sein historisches Werk „Der Zweite Weltkrieg“. Ein Ereignis, das wesentlich von ihm mit beeinflusst wurde und das sein Bild in der Öffentlichkeit prägte.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

  • 1901 wird er MdP (Tory) für den Wahlkreis Oldham.
  • Regierungsämter:
    • Unterstaatssekretär für die Kolonien (1905–1908) unter Lord Elgin
    • Handels- (1908 – 1910) und
    • Innenminister (1910 – 1911)
    • Erster Lord der Admiralität (Marineminister, 1911 – 18. Mai 1915).
  • Kanzler des Herzogtums Lancaster (Mai bis 16. November 1915, unbedeutende Position in der erweiterten Regierung)

(Im November 1915 meldet sich Churchill freiwillig zur Armee und ging als Major an die Front in Nordfrankreich bis 6. Mai 1916)

  • Rüstungsminister (1917 – 1922)
  • Schatzkanzler (Finanz- und Wirtschaftsminister; 1922 – 1929) unter Stanley Baldwin (Wiedereinführung des Goldstandards)
  • Erster Lords der Admiralität (Marineminister; 3. September 1939 – 10. Mai 1940) unter Arthur Neville Chamberlain. (Hauptproblem waren für ihn schwedische Eisenerzlieferungen über den norwegischen Hafen Narvik an das Deutsche Reich und die Besetzung Norwegens)
  • 10. Mai Nachfolger Chamberlains als Premierminister und gleichzeitig auch Kriegsminister. Er bildet eine Allparteienregierung (13. Mai, erste Rede als Premierminister, er versprach „nichts als Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß“).

Ehrungen[Bearbeiten]

(Auswahl)

  • Lord Warden of the Cinque Ports, das älteste militärische Amt in England. (Er repräsentiert den britischen Monarchen in den Cinque Ports, einem Bund von Hafenstädten) 1941
  • Stadt Aachen, Karlspreis 1955
  • 1963 erster „Ehrenbürger der USA“

Literatur[Bearbeiten]

Von ihm:

  • The Second World War (Original zwi. 1948–53, 6 Bände. dt. Übersetzung Der Zweite Weltkrieg. Scherz Verlag; Bern, 1985), ISBN 3-502-19132-8
  • A History of the English-Speaking Peoples (1956–58)

Über ihn:

  • Martin Gilbert, Randolph S. Churchill: Winston S. Churchill. 8 Bände mit Begleitbänden. Butterworth, London 1966-1988, ISBN 0-434-13017-6 (Standardwerk)
  • Sebastian Haffner: Winston Churchill. Rowohlt, Reinbek 1967, ISBN 3-499-50129-5 (Kurz, prägnannt)
  • Ian Kershaw: „Winston ist zurück“. Aufsatz, Die Zeit 15, 8. Apr. 2010, S. 22